Kälte, Wind, trockene Heizungsluft und häufige Temperaturwechsel können unsere Haut im Herbst und Winter besonders beanspruchen. Viele Menschen empfinden ihre Haut in dieser Jahreszeit deshalb als trockener, gespannter oder weniger geschmeidig.
Eine konsequente Hautpflege und eine ausgewogene Ernährung können dabei helfen, die Haut während der kalten Monate gut zu versorgen. Auch bestimmte Nährstoffe wie Vitamin C spielen eine wichtige Rolle für die normale Funktion der Haut.
Doch welche Rolle spielen Kollagen und Hyaluronsäure – und worauf sollte man im Winter besonders achten?
Warum braucht die Haut im Winter besondere Aufmerksamkeit?
Im Winter wechseln wir häufig zwischen kalter Außenluft und beheizten Innenräumen. Diese unterschiedlichen Bedingungen können die Haut zusätzlich beanspruchen.
Besonders trockene Luft kann dazu führen, dass sich die Haut trocken oder gespannt anfühlt. Auch Wind und Kälte können unangenehme Hautgefühle verstärken.
Umso wichtiger sind eine auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmte Hautpflege, ausreichend Flüssigkeit und eine abwechslungsreiche Ernährung.
Kollagen: ein wichtiger Bestandteil der Haut
Kollagen ist ein Strukturprotein, das natürlicherweise im menschlichen Körper vorkommt. Es ist unter anderem Bestandteil von Haut, Knochen, Knorpel und Bindegewebe.
Mit zunehmendem Alter verändert sich der Kollagenstoffwechsel des Körpers. Deshalb ist Kollagen ein häufig untersuchter Bestandteil im Bereich der Haut und des Bindegewebes.
Kollagenpeptide beziehungsweise hydrolysiertes Kollagen werden als Nahrungsergänzungsmittel angeboten und können über die Ernährung aufgenommen werden.
Wer Kollagen als Nahrungsergänzung verwendet, sollte dabei auf die Zusammensetzung und die empfohlene Verzehrmenge des jeweiligen Produkts achten.
Kollagen im Winter
Kollagen sollte allerdings nicht als Schutzschild gegen Kälte oder als Mittel gegen trockene Haut dargestellt werden. Für einen Nahrungsergänzungsmittel-Shop ist es sinnvoller, Kollagen sachlich als Bestandteil einer Ernährung beziehungsweise als Inhaltsstoff eines entsprechenden Nahrungsergänzungsmittels vorzustellen.
Skin'Boost Collagen – Kollagenpulver
Hyaluronsäure: natürlicher Bestandteil des Körpers
Hyaluronsäure kommt natürlicherweise im menschlichen Körper vor und findet sich unter anderem in Haut und Bindegewebe.
In der Kosmetik ist Hyaluronsäure vor allem als Bestandteil von Hautpflegeprodukten bekannt. Sie wird außerdem in Nahrungsergänzungsmitteln angeboten.
Dabei sollte zwischen äußerlich angewendeter Hyaluronsäure, beispielsweise in Cremes oder Seren, und Hyaluronsäure als Bestandteil eines Nahrungsergänzungsmittels unterschieden werden.
Für den täglichen Umgang mit trockener Winterhaut bleiben außerdem einfache Maßnahmen wichtig: eine passende Pflege, Schutz vor Kälte und Wind sowie ein möglichst hautfreundliches Raumklima.
Hyaluronsäure – unsere Formel für Haut und Gelenke
Vitamin C und normale Kollagenbildung
Vitamin C erfüllt zahlreiche Funktionen im Körper. Eine in der EU zugelassene gesundheitsbezogene Aussage lautet, dass Vitamin C zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Haut beiträgt.
Voraussetzung ist, dass das betreffende Nahrungsergänzungsmittel die Bedingungen für die Verwendung dieser Health Claim erfüllt.
Vitamin C lässt sich über verschiedene Lebensmittel aufnehmen. Dazu gehören beispielsweise Zitrusfrüchte, Beeren, Paprika, Brokkoli und andere pflanzliche Lebensmittel.
Wer seine Ernährung ergänzen möchte, kann auch ein Vitamin-C-Präparat in Betracht ziehen.
Vitamin C 500 mg – natürliche Vitamin-C-Formel
Was kann man im Winter für die Haut tun?
Neben einer ausgewogenen Ernährung gibt es einige einfache Gewohnheiten, die sich in den Wintermonaten bewährt haben:
1. Die Haut vor Kälte und Wind schützen
Bei niedrigen Temperaturen und starkem Wind kann es sinnvoll sein, empfindliche Hautpartien entsprechend zu schützen. Eine geeignete Pflege kann dabei helfen, das unangenehme Spannungsgefühl trockener Haut zu reduzieren.
2. Sehr heißes Wasser vermeiden
Lange und sehr heiße Duschen oder Bäder können die Haut zusätzlich austrocknen. Lauwarmes Wasser ist für viele Menschen angenehmer.
3. Die Raumluft beachten
Heizungsluft ist häufig trocken. Regelmäßiges Lüften und ein angenehmes Raumklima können dazu beitragen, dass sich die Haut weniger trocken anfühlt.
4. Ausreichend trinken
Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr gehört zu einem gesunden Lebensstil. Sie ersetzt allerdings keine geeignete Hautpflege und sollte nicht als direkte Behandlung trockener Haut dargestellt werden.
5. Auf eine abwechslungsreiche Ernährung achten
Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Nüsse, Samen und hochwertige Proteinquellen liefern zahlreiche Nährstoffe, die zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen.
Kollagen, Hyaluronsäure und Vitamin C sinnvoll kombinieren
Kollagen, Hyaluronsäure und Vitamin C werden häufig gemeinsam im Zusammenhang mit Haut und Beauty genannt. Dabei erfüllen die drei Stoffe jedoch unterschiedliche Funktionen und sollten nicht pauschal als Mittel gegen trockene oder alternde Haut beworben werden.
Besonders bei Nahrungsergänzungsmitteln ist es wichtig, zwischen wissenschaftlich untersuchten Eigenschaften eines Inhaltsstoffs und einer konkret zugelassenen gesundheitsbezogenen Werbeaussage zu unterscheiden. Die EU-Kommission führt hierfür ein Register der zugelassenen und nicht zugelassenen Health Claims.
Fazit: Hautpflege im Winter beginnt bei den täglichen Gewohnheiten
Kälte, Wind, trockene Luft und häufige Temperaturwechsel können die Haut im Winter stärker beanspruchen. Eine passende Pflege, Schutz vor den äußeren Einflüssen und eine ausgewogene Ernährung bilden deshalb eine gute Grundlage für die kalte Jahreszeit.
Kollagen und Hyaluronsäure sind interessante Bestandteile im Bereich Beauty und Hautpflege. Vitamin C trägt unter den entsprechenden Voraussetzungen zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Haut bei.
Wer seine Haut im Winter unterstützen möchte, sollte deshalb nicht nur auf einzelne Produkte setzen, sondern auf eine Kombination aus guter Hautpflege, ausgewogener Ernährung und einem insgesamt hautfreundlichen Lebensstil.




