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Charge mentale : pourquoi certaines journées nous épuisent-elles autant ?

Mentale Belastung: Warum erschöpfen uns manche Tage so sehr?

Es gibt Tage, an denen wir weder einen Marathon gelaufen noch schwere Kisten getragen oder einen Berg bestiegen haben. Und trotzdem haben wir um 18 Uhr das Gefühl, unsere gesamte Energie aufgebraucht zu haben.

Nachrichten beantworten, an den Termin morgen denken, eine Aufgabe fertigstellen, das Abendessen planen, den Einkauf nicht vergessen, auf eine Benachrichtigung reagieren, anschließend wieder den Faden der ursprünglichen Aufgabe finden …

Unser Gehirn würde sich vermutlich über einen Button „37 geöffnete Tabs schließen“ freuen.

Genau das beschreibt im Alltag häufig das Gefühl der mentalen Belastung: ständig etwas im Kopf behalten, planen, organisieren, entscheiden oder vorwegnehmen zu müssen.

Warum unser Gehirn Multitasking nicht besonders gut findet

Manchmal haben wir das Gefühl, mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen. Bei Aufgaben, die Aufmerksamkeit erfordern, wechselt unser Gehirn jedoch meist sehr schnell zwischen den einzelnen Tätigkeiten.

Eine E-Mail kommt. Wir unterbrechen unsere aktuelle Aufgabe. Wir antworten. Eine Benachrichtigung erscheint. Danach müssen wir erst wieder herausfinden, wo wir bei der ursprünglichen Aufgabe stehen geblieben sind.

Einzelne Unterbrechungen wirken zunächst harmlos. Wenn sie sich jedoch dutzendfach über den Tag verteilen, kommt es immer wieder zu einem Wechsel der Aufmerksamkeit.

Das kann erklären, warum ein Tag vor dem Computer anstrengend sein kann, obwohl wir uns körperlich kaum bewegt haben.

Müdigkeit entsteht nicht nur durch körperliche Anstrengung.

Was passiert, wenn der Alltag besonders fordernd wird?

Unser Körper verfügt über komplexe Mechanismen, mit denen er sich laufend an unterschiedliche Anforderungen anpasst.

Das autonome Nervensystem ist unter anderem an der Regulation zahlreicher Körperfunktionen beteiligt, darunter Herzfrequenz, Atmung, Verdauung und Körpertemperatur.

Auch Hormone wie Cortisol spielen bei den Reaktionen des Körpers auf unterschiedliche Belastungen eine Rolle.

Diese Prozesse sind völlig normal. Sie ermöglichen es dem Körper, auf Anforderungen zu reagieren und anschließend wieder schrittweise in einen ruhigeren Zustand zurückzukehren.

Herausfordernder kann es werden, wenn sich die verschiedenen Anforderungen ohne ausreichende Erholungsphasen aneinanderreihen: Arbeit, Smartphone, familiäre Verpflichtungen, zu wenig Schlaf, hastig eingenommene Mahlzeiten …

Und natürlich entscheidet sich das Gehirn manchmal ausgerechnet in dem Moment, in dem wir den Kopf auf das Kissen legen, daran zu erinnern, dass noch eine Rechnung bezahlt werden muss oder seit drei Wochen eine E-Mail unbeantwortet ist.

Sich „ausgebrannt“ fühlen, obwohl man sich kaum bewegt hat – wie lässt sich das erklären?

Unser Körper benötigt ständig Energie, um seine zahlreichen Funktionen aufrechtzuerhalten.

Gehirn, Muskeln, Nervensystem und unsere Zellen sind auf zahlreiche Stoffwechselprozesse angewiesen, an denen unter anderem Vitamine und Mineralstoffe beteiligt sind.

Vitamin B6 trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel, zu einer normalen Funktion des Nervensystems und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Zink trägt zu einer normalen kognitiven Funktion bei.

Diese physiologischen Funktionen erinnern uns an etwas Wesentliches: Auch wenn eine Phase besonders anspruchsvoll ist, bleiben die Grundlagen wichtig.

Ausreichend Schlaf, soweit möglich, regelmäßige Mahlzeiten, Bewegung, echte Pausen und Zeiten ohne neue Aufgaben sind vielleicht weniger spektakulär als eine vermeintliche Wunderformel – im Alltag aber umso wichtiger.

Und was ist mit den sogenannten „Adaptogenen“?

Der Begriff Adaptogen begegnet uns seit einigen Jahren immer häufiger. Gemeint sind damit meist bestimmte Pflanzen, die im Zusammenhang mit körperlicher und mentaler Belastung wissenschaftlich untersucht wurden.

Zu den bekanntesten gehört Rhodiola rosea, auch Rosenwurz genannt. Die Pflanze wächst natürlicherweise in kalten und bergigen Regionen Europas und Asiens. Verwendet wird vor allem ihre Wurzel.

Rhodiola wird bereits seit mehreren Jahrzehnten wissenschaftlich untersucht, unter anderem im Zusammenhang mit mentaler und kognitiver Leistungsfähigkeit.

Für bestimmte botanische Stoffe und Pflanzen bestehen auf europäischer Ebene allerdings weiterhin offene Fragen hinsichtlich der endgültigen Bewertung entsprechender Health Claims. Deshalb sollten Ergebnisse aus Studien nicht automatisch als zugelassene gesundheitsbezogene Werbeaussage für ein Nahrungsergänzungsmittel verstanden werden.

Mehrere Studien haben Rhodiola in besonders fordernden Situationen untersucht. Eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie mit 60 Personen untersuchte beispielsweise über 28 Tage einen standardisierten Rhodiola-Extrakt und stellte Unterschiede bei bestimmten untersuchten Parametern zwischen der Rhodiola- und der Placebogruppe fest.

Eine weitere Untersuchung befasste sich mit Studierenden während einer Prüfungsphase und untersuchte verschiedene Parameter der körperlichen und mentalen Leistungsfähigkeit.

Die bisherige Forschung ist jedoch nicht einheitlich. Die Ergebnisse können je nach Extrakt, Dosierung und untersuchter Personengruppe variieren. Eine systematische Übersichtsarbeit zu 11 Studien wies zudem auf methodische Einschränkungen hin und sah weiteren Forschungsbedarf.

Rhodiola ist daher ein interessantes Forschungsgebiet im Zusammenhang mit mentaler und körperlicher Belastung. Die wissenschaftliche Datenlage sollte jedoch differenziert betrachtet werden.

Welche Rolle spielt die Mikronährstoffversorgung?

Wenn der Alltag besonders fordernd ist, tragen bestimmte Mikronährstoffe zu normalen Körperfunktionen bei.

Vitamin B6 trägt unter anderem zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung sowie zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei. Zink trägt zu einer normalen kognitiven Funktion bei.

AdaptoForce kombiniert diese Mikronährstoffe mit verschiedenen pflanzlichen Inhaltsstoffen, darunter Rhodiola, Ashwagandha und Shilajit.

Das Produkt kann als Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung und einem gesunden Lebensstil betrachtet werden – gemeinsam mit ausreichend Schlaf, regelmäßiger Bewegung und echten Erholungsphasen.

Denn bevor wir uns fragen, wie wir dauerhaft 37 geöffnete Tabs gleichzeitig bewältigen können, lohnt es sich manchmal, einfach ein paar davon zu schließen.

Zum Weiterlesen

Olsson EMG, von Schéele B, Panossian AG. A randomised, double-blind, placebo-controlled, parallel-group study of the standardised extract SHR-5 of the roots of Rhodiola rosea in subjects with stress-related fatigue. Planta Med. 2009;75(2):105–112.

Spasov AA et al. Randomisierte, doppelblinde Studie bei Studierenden während einer Prüfungsphase. Phytomedicine. 2000;7(2):85–89.

Ishaque S et al. Rhodiola rosea for physical and mental fatigue: a systematic review. BMC Complement Altern Med. 2012;12:70.

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