Warum Sie "Vitamin D" zur Nahrungsergänzung einsetzen sollten:
• Wichtig für das Wachstum, die Mineralisation und Robustheit der Knochen
• Reguliert den Calcium- und Phosphorspiegel im Blut
• Stimuliert das Immunsystem...
Vitamin D ist lebenswichtig für die Gesundheit der Knochen und Zähne, denn es spielt eine wesentliche Rolle beim Stoffwechsel des Calciums und Phosphors im Organismus. Es handelt sich dabei um 5 eng benachbarte Moleküle, unter anderem Ergocalciferol (D2) und Cholecalciferol (D3), die die bekanntesten Provitamine D sind. Ein kleiner Teil von Vitamin D wird über fettreiche Lebensmittel geliefert (Fischöl, Butter, Getreide, Eier und Milchprodukte). Als "Sonnenvitamin" bezeichnet, wird es ebenfalls durch die ultravioletten Strahlen des Sonnenlichts in der Haut gebildet. Es wird geschätzt, dass die tägliche Sonnenbestrahlung (15 bis 30 Minuten) ungefähr 50 bis 90 % des Vitamin D liefert, das für einen gesunden Körper erforderlich ist.
Seine Entdeckung hängt mit einer Krankheit zusammen, und zwar der Rachitis. Am Ende des 18. Jahrhunderts hat ein englischer Arzt festgestellt, dass Lebertran den Gesundheitszustand der von dieser Knochenwachstumsstörung betroffenen Kinder deutlich verbessern konnte. Man hat mehrere Jahre warten müssen, bis ein französischer Forscher die positiven Wirkungen der Sonne auf die Gesundheit der an Rachitis erkrankten Menschen belegen konnte. Erst 1922 wurde Vitamin D entdeckt. Forscher der ganzen Welt haben dann seine Heilkräfte erkannt, welche wichtig für das Wachstum, die Mineralisation und Robustheit der Knochen sind.
Vitamin D reguliert den Calcium- und Phosphorspiegel im Blut. Indem es die intestinale Absorption und renale Reabsorption dieser Mineralien verbessert, fördert es die Mineralisation der Knochen und Zähne. Dieses Vitamin ist ebenfalls, je nach Bedarf des Organismus, an der Bindung und Verminderung des Knochencalciums beteiligt. Während des Wachstums ist Vitamin D unerlässlich für die Bildung des Knochengewebes.
Ein Vitamin D-Mangel bei Kindern äußert sich durch Rachitis, das heißt eine Erweichung der Schädelknochen, Zahnbeschwerden und eine Wachstumsverzögerung. Bei Erwachsenen führt er zu einer Osteomalazie: Knochenschmerzen, Mißbildungen des Rückenmarks und spontane Brüche.
Neben Rachitis und Osteomalazie kann der Vitamin D-Mangel auch Osteoporose auslösen. Nach Schätzungen leidet jeder siebte Erwachsene daran. Mehrere Untersuchungen haben gezeigt, dass Vitamin D Osteoporose vorbeugen und das Fortschreiten bei Menschen über 50 Jahren mindern kann. Es verbessert ebenfalls bei älteren Menschen die muskuläre Balance sowie Stärke und trägt zur Senkung des Bruchrisikos bei.
Die aktive Form von Vitamin D wirkt sich günstig auf das Immunsystem aus. Sie spielt eine bedeutende Rolle bei den autoimmunen Krankheiten, wie zum Beispiel multiple Sklerose, rheumatoide Arthritis und Entzündungskrankheiten des Darms. Mehrere Studien haben belegt, dass Vitamin D das Wachstum der bösartigen Zellen (Kolon-, Prostata- und Brustkrebs) hemmen und den Bluthochdruck senken kann. Dieses Vitamin scheint die Symptome der Psoriasis (Hauterkrankung) zu lindern und erhöht unsere Resistenz gegen Tuberkulose. Laut mehreren neuen wissenschaftlichen Untersuchungen (2007-2009) haben Menschen mit niedrigem Vitamin D-Niveau mehr Erkältungen und Grippen!
Eine Vitamin D-Zufuhr ist erforderlich in Ländern mit wenig Sonnenlicht und besonders bei Neugeborenen und Kindern in den ersten zwei bis drei Lebensjahren. Veganer sowie ältere Menschen haben ein Mangelrisiko, denn ihre Nahrung liefert nur wenig Vitamin D. Der Vitamin D-Mangel kann auch mit einer schlechten intestinalen Absorption, dem Medikamenten- oder Alkoholkonsum und erblichen Störungen verbunden sein. Einige Medikamente (Barbiturate, Cortison und Lipidsenker) blockieren den Vitamin D-Stoffwechsel.
Um ein angemessenes Vitamin D-Niveau in unserem Organismus beizubehalten, ist eine tägliche zwanzigminütige Sonnenexposition erforderlich. Innerhalb von 30 Minuten wandelt unser Körper 20.000 IU Vitamin D um, was 200 Gläsern Milch entspricht! Es ist ebenfalls möglich und sogar unentbehrlich, sich dieses essentielle Vitamin über die Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel zu zuführen. Die aktuellen Normen schwanken zwischen 200 und 600 IU (d.h. 5-15 mcg pro Tag).
Warnung: Zu hohe Zufuhr (25 mcg - 2000 IU täglich) kann sich auf das Wachstum negativ auswirken, die Verkalkung der Weichgewebe (Nieren und Gefäßwände) und eine Hyperkalzämie (erhöhter Calcium-Spiegel im Blut) verursachen.