Warum Sie "Betain-Hydrochlorid" zur Nahrungsergänzung einsetzen sollten:
• Beugt der Fettanhäufung in der Leber vor
• Hilft bei der Verdauung
• Natürliches Antidepressivum
• Fördert Verbrennung von Fettsäuren
• Kontrahiert Muskeln
• Garantiert Gesundheit der Zellmembranen
• Reproduziert Zellen...
Bei Betain (auch N-Trimethylglycin oder Lycin genannt) handelt es sich um ein aktives Molekül, ein Derivat der essentiellen Aminosäure Glycin. Es wurde zum ersten Mal in Zuckerrübensaft entdeckt und isoliert. Roher Spinat, Weizenkleie, rote Rüben und Meeresfrüchte sind die Hauptlieferanten von Betain. Einige Organismen wie Algen und Bakterien synthetisieren Betain, um sich vor Kälte, Wärme oder osmotischem Druck zu schützen. In unserem Organismus ist Betain an mehr als 100 biochemischen Reaktionen beteiligt.
Es ist ein "Methyl-Geber" (-CH3), chemische Gruppe, die unentbehrlich ist, um:
• die Verbrennung von Fettsäuren zu fördern (durch Carnitinsynthese)
• die Muskeln zu kontrahieren (durch Kreatinbildung)
• der Fettanhäufung in der Leber vorzubeugen (durch Cholinakkumulation)
• die Gesundheit der Zellmembranen zu garantieren (durch Genese von Phosphatidylcholin)
• die Übertragung der Nervenströme zu fördern (durch Synthese von Acetylcholin und Adrenalin)
• Zellen zu reproduzieren und einigen Krebsarten vorzubeugen (durch Produktion von Purinen und Methylierung von Genen)
• als Antidepressivum zu wirken (durch SAMe-Synthese)
Damit alle diese Prozesse so häufig wie nötig erfolgen können, sollte
Betain in ausreichender Menge verfügbar sein, was nicht immer der Fall ist. Der
Betain-Spiegel sinkt mit dem Alter oder einigen Krankheiten.
Warum sollte man Betain zu sich nehmen?
Betain aktiviert die Hormone des Wohlbefindens und der Entspannung
Betain stimuliert die natürliche SAMe-Produktion im Organismus. Bei SAMe handelt es sich um ein Molekül, welches zur Synthese, Aktivierung und zum Stoffwechsel der Hormone und Neurotransmitter beiträgt. Personen, welche zu geringe SAMe-Werte im Blut haben, sind häufiger Depressionen, Störungen der Gelenke sowie chronischen Lebererkrankungen ausgesetzt.
Betain ersetzt die trizyklischen Antidepressiva und erzielt zu 70% Erfolge. Es hilft bei Depressionen, verbessert die affektiven Funktionen und neutralisiert Stimmungsschwankungen (zwischen himmelhochjauchzemd und zu Tode betrübt) sowie Verhaltensstörungen. Die regelmäßige Einnahme von
Betain bei autistischen Kindern verringert die Nebenwirkungen von klassischen Tabletten. Dies kann ebenfalls die Konzentration und visuelle Aufmerksamkeit verbessern.
Betain schützt Leber und Blutgefäße
Im Blut werden die Fette umgewandelt, und dann entweder ausgeschieden oder gespeichert. Diese Reaktionen werden durch die Freisetzung der "Methylgruppe" gefördert und garantiert.
Betain ist ein Vorläufer von Cholin, ein Molekül, welches die Fettablagerung in der Leber verhindert und den Lipidtransport beschleunigt. Ohne Cholin tritt eine anormale Fettanhäufung oder eine Fettdegeneration der Leber (Steatose oder "Fettleber") auf.
Betain beschleunigt ebenfalls die Glutathionproduktion. Dieses Molekül spielt eine Schlüsselrolle bei der Leberentgiftung durch Ethanol oder Kohlentetrachlorid.
Darüber hinaus fördert
Betain die Entgiftungsreaktionen des Organismus, indem es den Homocysteinspiegel im Blut reduziert. Homocystein ist eine Aminosäure, welche das Nervensystem und die Blutgefäße schädigt, wenn es zu viel davon gibt. Wenn sich Homocystein im Blut ansammelt, kann Methionin (essentielle Aminosäure) nicht mehr synthetisiert werden und die Nervenübertragung wird beeinträchtigt. Eine hohe Homocysteinkonzentration fördert ebenfalls ein erhöhtes Risiko in Bezug auf Herz-Kreislauferkrankungen sowie Arteriosklerose und Osteoporose. Homocystein beschädigt die Innenwand der Arterien, was die Blutgerinnung stören und zu Gerinnselbildung führen kann. Indem
Betain den Homocysteinspiegel im Blut senkt, reduziert es auch Herz-Kreislauf-Risiken. Klinische Studien zeigen eine deutliche Verbesserung des Herz-Kreislauf-Systems von ca. 75 % der Patienten, welche
Betain einnehmen. Es wurde ebenfalls erwähnt, dass
Betain nach mehreren Tagen beginnt zu wirken und dass adäquate Resultate nach einem Monat erzielt werden. Die gleichzeitige Einnahme von
Betain und Folsäure (Vitamin B9) kann den Homocysteinspiegel im Blut noch stärker reduzieren.
Betain ist gut für die Verdauung
Betain HCL (auch
Betainchlorhydrat genannt) übt eine positive Wirkung auf die Magenmotorik aus. Es handelt sich um eine Form der natürlichen Zuführung von Salzsäure (HCL), welche unentbehrlich für die Produktion von Verdauungssäften ist. Wird es vor dem Essen konsumiert, fördert es eine gute Verdauung und reduziert deutlich Aufblähungen. Bei
Betain HCL handelt es sich um eine
Betainform, welche die Magensäure (pH) reguliert. Es ist von Vorteil, dass es in Verbindung mit Pepsin auftritt (ein Verdauungsenzym). Pepsin wird im Magen abgesondert. Es beschädigt Proteine und wandelt sie in Peptide um, welche dann verdaut werden.
Darüber hinaus erweist sich
Betain HCL als wichtig für eine gute Aufnahme von Calcium, Eisen und Vitamin B12.
Betain verbessert die Leistungen von Sportlern
Seit 2007 bestätigen mehrere wissenschaftliche Studien (Journal of the International Society of Sports Nutrition), dass
Betain die sportlichen Leistungen verbessern kann. Dank
Betain empfinden die Athleten weniger Müdigkeit und mehr Lebhaftigkeit. Die Versuchspersonnen, welche über 15 Tage zweimal täglich 1,25 g
Betain (gemischt mit 240 ml Sportgetränk) einnahmen, konnten eindeutig mehr Übungen durchführen.
Betain verbessert bei 90 % der Fälle die Qualität und Ausdauer des Trainings (Squat).