Warum Sie "Carnosin" zur Nahrungsergänzung einsetzen sollten:
• Erhöht die Lebensdauer der Zellen
• Verlangsamt den Alterungsprozess
• Reduziert das Auftreten von neurodegenerativen Erkrankungen
• Bekämpft grauen Star
• Erhält die Hautelastizität und Muskelmasse
Was versteht man unter Carnosin?
Carnosin ist ein kleines Peptid, welches aus zwei Aminosäuren besteht: Beta-Alanin und L-Histidin. Es wird von Natur aus vom Körper produziert, und zwar insbesondere in den Muskeln und Nervenzellen. Rotes Fleisch, Meeresfrüchte sowie Geflügel sind Nahrungsquellen, welche reich an Carnosin sind. In unserem Organismus wirkt es in allen Geweben und Organen! Carnosin ist sehr wirksam gegen vielfältige altersbedingte Proteinveränderungen. Es kann die alternden Zellen "verjüngen" und ihre Lebensdauer verlängern. Die Carnosinwerte fallen nach dem 40. Lebensjahr nach und nach ab.
Warum sollte man Carnosin zu sich nehmen?
Carnosin schützt unsere Proteine vor Zuckerattacken
Die Wissenschaftler beschreiben Carnosin als ein Antioxidans, Entgiftungsmittel und Bindner der Schwermetalle. Aber seine bedeutendste Wirkung ist die Anti-Glykation. Anders ausgedrückt schützt Carnosin unsere Proteine vor Zuckerattacken. Dieser Prozess, auch "Verzuckerung der Proteine" genannt, zerstört unsere Zellen und beschleunigt deren Alterungsprozess. Die Glykation verursacht größere Proteine, die als "glykiert" oder "Glykoproteine" bezeichnet werden und schädlich für den Organismus sind, denn sie können weder zerstört noch vom Körper ausgeschieden werden. Im Gehirn beschädigt der Zucker, welcher an den Proteinen gebunden ist, die Neuronenmembranen und deren Faserverlängerungen. Da die Nervenzellen geschwächt sind, senden sie "falsche" Signale. Im Laufe der Zeit reduziert die Anhäufung der Glykoproteine im Gehirn die mentalen und kognitiven Funktionen erheblich.
Darüber hinaus reagiert Zucker spontan mit Kollagenfasern (der Rohstoff des Knorpels, der Bänder und der Haut). Dies führt zu Elastizitätsverlust der Haut und Gelenke, Verhärtung der Arterienwände und Trübung der Linse. Daraus folgt, dass die Glykation alle im Laufe des Lebens vorkommenden Proteine des Organismus trifft und leider irreversibel ist. Dies erklärt die Bedeutung, schon vorher vorbeugende Maßnahmen zu treffen, um dieses Phänomen zu bekämpfen. Carnosin wirkt mit Zucker und dadurch kann die Bildung von "verzuckerten Proteinen" signifikant reduziert werden. Dank diesem Molekül wird der Zucker gefangen und "ruhiggestellt", statt sich an die Kollagenfasern oder an die Neuronenmembranen festzusetzen. Das somit gebildete glykierte Carnosin wird auf eine natürliche Art und Weise vom Organismus ausgeschieden. Dies erhält die einwandfreie Funktion der Neuronen und die Geschmeidigkeit der Arterienwände. Carnosin verlängert ebenfalls die Lebensdauer der Hautzellen und belebt die alternden Zellen wieder.
Carnosin stoppt das Fortschreiten des grauen Stars und verbessert die Sehschärfe
Die Glykation ist stark am Auftreten und Fortschreiten des grauen Stars (Trübung der Linse) beteiligt. Diese Krankheit entwickelt sich, wenn das wichtigste Linsenprotein anormale Ansammlungen bildet, was das Sehvermögen beeinträchtigt. Zahlreiche Studien zeigen, dass Augentropfen aus Carnosin (oder dessen Derivat N-Acetyl-L-Carnosin) den Entwicklungsprozess der Krankheit reduzieren. Diese Tropfen wurden im Laufe einer Studie mit 96 Patienten ab 60 Jahren eingesetzt. Alle Personen litten an senilem Katarakt in mehr oder weniger fortgeschrittenem Stadium. Zuerst wurden sie von Forschern gebeten, ihre gewöhnlichen Tabletten zur Behandlung des grauen Stars nicht mehr einzunehmen. Dann träufelten die Patienten drei bis vier Mal täglich über drei bis sechs Monate einen bis zwei Tropfen in jedes Auge. Die Ergebnisse zeigten, dass alle Patienten eine eindeutige Verbesserung ihrer Sehschärfe feststellten. Nicht nur die Augentropfen sondern auch die Kapseln aus Carnosin erweisen sich als sehr wirksam gegen den altersbedingten grauen Star.
Schützt vor Alzheimer-Krankheit
Bei Patienten mit der Alzheimer-Krankheit werden die Zellen des Nervensystems beschädigt. Infolge der Glykation und des oxidativen Stresses werden sie nach und nach durch Flecken namens "Plaques" ersetzt. Diese senilen Plaques (auch "Amyloidplaques" genannt) legen sich auf die Nervenzellen und verursachen deren Zerstörung. Die Ablagerung von Plaques verhindert die einwandfreie Kommunikation zwischen den Neuronen und "erstickt" die gesunden Gehirnzellen. Sie schwächen somit die Kapillargefäße. Der Überschuss an Freien Radikalen und die Anhäufung der "verzuckerten Proteine" beschleunigen das Absterben der Neuronen. Durch seine Anti-Glykation-Wirkung schützt Carnosin die Nervenzellen und reduziert die Amyloidbildung. Es kann auch die vor kurzem gebildeten Plaques auflösen. Außerdem "bindet" Carnosin Schwermetalle und schützt das Nervensystem vor der Exposition gegenüber toxischem Kupfer und Zink. Jedoch haben aktuelle Untersuchungen belegt, dass Zink und Kupfer die Bildung von senilen Plaques deutlich stimulieren. Es existieren immer mehr wissenschaftliche Daten, welche die erhöhte Neurotoxizität dieser Metalle zeigen.
Carnosin in Verbindung mit Zink hilft gegen Magengeschwüre
Der Magen ist ein Opfer von Stress, Alkohol, Tabletten und schädlichen Bakterien (Helicobacter pylori) und daher oft von Magengeschwüren betroffen. Mehrere klinische Studien haben belegt, dass Carnosin und Zink wirksam sind, um bis zu 70 % der Fälle von peptischen Magengeschwüren zu behandeln, und dies ohne die Nebenwirkungen einiger herkömmlicher medikamentöser Behandlungen. Carnosin und Zink mildern allmählich den Schmerz. Nach zwei Wochen sind die Patienten oft erleichtert und nach zwei Monaten wieder komplett gesund. Diese Kombination schützt den Magen vor Schäden aufgrund von Alkoholresorption und den schädlichen Wirkungen der nicht-steroidalen Entzündungshemmer.
Literatur:
1. Babizhayev MA, Deyev AI, Yermakova VN, Semiletov YA, Davydova NG, Doroshenko VS, Zhukotskii AV, Goldman IM. : Efficacy of N-acetylCarnosine in the treatment of cataracts. / Drugs R D. 2002;3(2):87-103.
2. Odashima M, Otaka M, Jin M, Wada I, Horikawa Y, Matsuhashi T, Ohba R, Hatakeyama N, Oyake J, Watanabe S. Zinc L-Carnosine protects colonic mucosal injury through induction of heat shock protein 72 and suppression of NF-kappaB activation. / Life Sci. 2006 Nov 10; 79(24):2245-50.
3. Guo Y, Yan H.: Preventive effect of Carnosine on cataract development / Yan Ke Xue Bao. 2006 Jun; 22(2):85-8.
4. Babizhayev MA, Guiotto A, Kasus-Jacobi A. N-AcetylCarnosine and histidyl-hydrazide are potent agents for multitargeted ophthalmic therapy of senile cataracts and diabetic ocular complications. J Drug Target. 2009 Jan;17(1):36-63.
Anwendung:
2 bis 3 Kapseln täglich zu den Mahlzeiten. Die Maximaldosis von 3 Kapseln täglich sollte nie überschritten werden.
Verpackungseinheit:
90 Kapseln - 500 mg
Zusammensetzung:
Pro Kapsel: 500 mg Carnosin-Aminosäure
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